Widerstand

Schaubild (verlinkt)

Wiederstand
Resistenz heißt unempfindlichkeit/ keie Akzeptanz des Nationalsozialismus
und der Ideologie
Opposition: Widerspruch gegen Teile des NS-Regimes (Kirchen gegen die Ermordung der Behinderten)
Widerstand: Aktive Handlung zum Sturz des NS-Regimes (Attentat am 20. Juli 1944)

Kommunisten

Nachdem Hitler die KPD verbot, formieren sich die Kommunisten in kleinere Gruppen um Flugblätter und ähnliches zu verteilen. Manche Parteifunktionäre fliehen ins Ausland und agieren aus dem „Exil“ heraus.

 

SPD

Die Ablehnung des Nationalsozialismus seitens der SPD war vor und nach 1933 unzweifelhaft.
Dennoch regten sich nur wenig Widerstand. Lediglich einige wenige Mitglieder engagierten sich in Aktionen. Vorstand agiert teilweise aus dem Ausland, diese nennt man Sopade.
Flugblätter nach Deutschland geschmuggelt.

 

Widerstand aus evangelischen Gründen

Die offizielle evangelische Kirche versucht die Idiologie des NS mit dem Christentum zu vereinbaren. (Gruppierung ,,Deutsche Christen")
(Opposition bzw. teilweise Widerstand von Strömung innerhalb der evangelischen Kirche: bekennende Kirche)


Katholiken

Einige wenige wie Jakob Kaiser sind an dem Putschversuch am 20. Juli 1944 beteiligt.
Wohlhabendes Bürgertum beteiligt sich kaum am Widerstand/Opposition.

Anfangs stehen die Katholiken den Machthabern distanziert gegenüber, bis zum Konkordat (1933), ab da sind die meisten katholischen Bischöfe für Hitlers Politik eingenommen.

Nach der zielbewussten Verletzung des Konkordats setzen sich einzelne Bischöfe und Geistliche gegen:  
                                  -Gleichschaltung der katholischen Verbände,
                                  -die Zensur der kirchlichen Presse,

                                  -die Behinderung der katholischen Erziehung in den Schulen,

                                  -und die Überwachung von Geistlichen

                                                                                                             zur Wehr.

Ermordung Geisteskranker (Herbst 1939) ist Auslöser für größere öffentliche Proteste.

 

 

 
Attentatversuche
Lange Zeit vor dem Anschlag des 20. Juli 1944 planen Gegner des nationalsozialistischen Regimes Hitler zu töten. Insgesamt sind über 40 solcher Versuche bekannt. Die meisten scheitern an den strengen Sicherheitsmaßnahmen und an technischen Schwierigkeiten.

Umsturzbestrebungen bis 1943
General Ludwig Beck bersuchte zuerst auf die militärischen Entscheidungsprozesse einzuwirken und die nationalsozialistische Rüstungspolitik in andere Bahnen zu lenken. Als er aber erkannte, dass dies nichts brachte, sammelte er militärische und zivile Gegner des Nationalsozialismus um sich.
Henning von Treschow will Hitler wie einen toten Hund abschießen und plant 1941 an der Ostfront ein Attentat auf ihn. Nach dem 20. Juli 1944 wählt Tresckow, angesicht der bevorstehenden Verhaftung, den Freitod an der Front.

Der Kreisauer Kreis
Ziel der Kreisauer ist es, Grundzüge einer geistigen, politischen und sozialen Neuordnung nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes zu erarbeiten. Durch Tagungen, Gespräche und Denkschriften wollen sie sich auf die Zeit danach vorbereiten.

Innenpolitische Pläne der Verschwörer des 20. Juli 1944
Die Widerstandskämpfer wollen mit ihrem Anschlag auf Hitler die nationale Katastrophe des Deutschen Reiches verhindern und den längst verlorenen Krieg so schnell wie möglich beenden.

Das Attentat und der Umsturz vom 20. Juli 1944
Claus Schenk Graf von Stauffenberg erkannte während des Krieges den verbrecherischen Charakter der nationalsozialistischen Politik. Nach einer schweren Verwundung, wird er im September 1943 als Stabschef in das allgemeine Heeresamt versetzt. Er zählt zum engsten Kreis der entschlossenen Gegner des Regimes. Als 1943 wiederholt Attentatspläne scheitern und schließlich im Sommer 1944 enge Mitverschwörer verhaftet werden, entschließt sich Stauffenberg Anfang Juli 1944 selbst den Anschlag auf Hitler zu wagen.
Am 20. Juli 1944 gelingt es ihm, ein Sprengstoffpaket in das scharf bewachte Führerhauptquartier Wolfsschanze in Ostpreußen einzuschleusen und zu zünden. Danach fliegt Stauffenberg nach Berlin zurück und wird noch in der gleichen Nacht, nach dem Scheitern des Umsturzversuches, im Hof des Bendlerblocks zusammen mit seinen Mitverschwörern erschossen.

Die Rote Kapelle
Schon in den frühen 30er Jahren bilden sich um den Berliner Oberregierungsrat Arvid Harnack und den Mitarbeiter des Reichsluftfahrtministeriums Harro Schulze-Boysen Widerstandskreise, denen sich im Laufe der Jahre mehr als 100 Gegner des Nationalsozialismus ganz unterschiedlicher sozialer Herkunft und weltanschaulicher Traditionen anschließen. Ca. 50 der Mitglieder wurden letztendlich ermordet.

Die Weiße Rose
Die Weiße Rose bestand aus Studenten, die gegen den Nationalsozialismus waren und Flugblätter verteilten. Unter anderem Sophie Scholl und ihr Bruder sind dadurch ziemlich bekannt geworden. Die meisten der Weißen Rose wurden allerdings der Gestapo übergeben und zum Tode verurteilt.

Jugendopposition
Innerhalb weniger Monate nach Hitlers Machtübernahme werden fast alle freien und bündischen Jugendverbände verboten, zur Selbstauflösung gezwungen oder gleich geschaltet.
Seit Mai 1938 ist die Mitgliedschaft im deutschen Jungvolk, dem Bund deutscher Mädel oder der Hitler Jugend für alle Schulkinder und Jugendlichen gesetzlich vorgeschrieben. An vielen Orten entstehen neue Cliquen, Blasen oder Horden, die unmittelbare Auseinandersetzungen mit Angehörigen der Hitler Jugend suchen. Nur wenige können das Regime aktiv politisch bekämpfen. Viele gelten bald als Verwahrloste oder Gemeinschaftsschädlinge. Sie werden in Arbeits- oder Konzentrationslager verschleppt, andere von Gerichten zum Tode verurteilt oder ohne jedes Verfahren ermordet.


Widerstand der Juden

Ab 1933, als die Nationalsozialisten an der Macht waren und Propaganda gegen die Juden machten, entschlossen sich diese sich gegen Entrechtung und Diffamierung, Verfolgung und Gefährdung im Alltag zu währen.
Sie unterstützten sich entweder gegenseitig, indem sie sich mit jüdischen Kulutbänden, Sportverbänden oder jüdischen Organisationen selbst behaupteten oder indem sie sich, um vor den Massenerschießungen und den Gaskammern zu entkommen, zusammen schlossen und einen Aufstand anzettelten.
Den Höhepunkt der Aufstände wurde 1943 im Warschauer Ghetto erreicht. Dort starben rund 750 Juden. Weitere Aufstände der Juden gab es auch in den Vernichtungslagern
Auschwitz Birkenau, Treblinka und Sobibor.